//Trainingstagebuch vs. App

Trainingstagebuch vs. App

Wir wollten den Vergleich. Was ist besser für das Training, eine App oder ein Trainingstagebuch?

Wirklich schwere Frage. Wir haben versucht, sie zu beantworten und wollen dir unsere Meinung mitgeben.

Wenn wir uns darüber unterhalten, ob man sein Training digital oder auf Papier eintragen sollte, bilden sich immer zwei Gruppen. Die einen schwören auf Apps und die anderen meinen, es wäre besser alles auf Papier festzuhalten.

Wir haben uns vor Erstellung des TrainingTrackers, genau überlegt, was wir für besser und sinnvoller erachten. Unserer Meinung nach ist es eindeutig besser ein Trainingstagebuch zu verwenden.

Die folgenden 7 Punkte zeigen dir, warum

  1. Ein Handy lenkt dich von deinen Gainz ab

Du kennst es bestimmt auch, du bist im Gym und siehst manche Typen mehr am Smartphone als an der Hantelstange. Und ganz ehrlich, wer kennt es nicht?

Gerade aufgewärmt und schon kommt eine wichtige Whatsapp-Nachricht rein. Schwupps, ist der Fokus weg vom Training und du versinkst in deinem Handy.

Diese Tragödie ist natürlich vorprogrammiert, wenn du dein Training mit einer App trackst, da du ständig auf dein Handy guckst, um deine Sätze einzutragen.

Und wer kann dann schon widerstehen, der hübschen Bekanntschaft aus der Arbeit oder Uni nicht zu antworten.

Ein Trainingstagebuch hilft dir, dich auf das wesentliche im Gym zu fokussieren und zwar dein TRAINING! Da du nicht von irgendwelchen Nachrichten abgelenkt wirst.

Für die hübsche Bekanntschaft hast du nach dem Training dann alle Zeit der Welt.

  1. Einfach portabler

Ich bin ein großer Fan von Apps zur Organisation des Alltags. Weißt du warum?

Ich will es dir verraten, du kannst tausende von Apps auf deinem Smartphone haben und es wird einfach nicht schwerer. Viele von ihnen erleichtern einem wirklich den Alltag.

Oder wer möchte heute noch ohne WhatsApp leben?  Ich garantiert nicht.

Das ist natürlich auch ein Vorteil den eine Trainings-App hat. Du hast sie immer dabei. Du könntest dann sogar mit deinen Freunden deine Trainingsgewichte auf der Arbeit oder in der Uni vergleichen.

Kein Extra Gegenstand. Nur eine schlanke Applikation auf deinem Smartphone.

  1. Schweiß und schwere Gewichte

Leider ist ein Fitnessstudio nicht die Handyfreundlichste Umgebung.

Denn Schweiß und schwere Gewichte sind nicht unbedingt optimal für dein Handy. Ok, mag sein, dass die neuen Smartphones wasserdicht sind, aber 100 Kg lassen ein neues Handy schnell alt aussehen.

So lange du nicht zu den Menschen gehörst, die gerne mit einem gebrochenen Display rumlaufen, leuchtet dir ein, dass wo so hart wie im Gym geackert wird, ein Handy nichts zu suchen hat.

Ich will dir jetzt natürlich nicht erzählen, dass ein Trainingstagebuch unkaputtbar ist, aber wir sind uns bestimmt einig, dass es nicht so schnell kaputt geht wie ein Smartphone. Oder?

Ja ok, ich will nicht lügen. Sogar ein Trainingstagebuch kann kaputt gehen, aber wenn dies der Fall ist, dann sind vielleicht mal ein paar Euro in den Sand gesetzt. Das ist aber zu verschmerzen.

Wenn wir das mit einem Smartphone vergleichen, das heutzutage mehr als ein Supplement Jahresvorrat kostet, würde ich lieber mein Handy außerhalb des Gym´s lassen. Außer du gehörst natürlich zu den glücklichen paar Prozent in Deutschland, die jeden Monat 1000 Euro über haben, um sich ein neues Smartphone zu kaufen.

4.Selbst im Gym ist nicht jeder dein Freund

Ich wünschte es wäre anders. Stell dir vor, im Gym gibt es keinen Streit und Neid. Alle würden sich gegenseitig pushen und nur das Beste für den anderen wollen.

Dass es leider nicht so ist, wirst du mir bestimmt bestätigen.

Vor allem Neid lässt sich in fast jedem Fitnessstudio beobachten. Nicht nur der Neid, dass jemand anderes mehr drückt oder einen dickeren Bizeps hat, sondern auch dein neues Smartphone kann zum Neidfaktor werden.

Keine Sorge deinen dicken Bizeps kann dir keiner klauen, den hast du dir verdient, aber dein Smartphone bietet eine Angriffsfläche.

Ich will nochmal etwas klarer darstellen, was ein wirklich großes Problem in vielen Fitnessstudios ist.

Auch im Gyms werden immer häufiger Handys geklaut. Da musst du nur eine Minute mal nicht aufmerksam sein und schon ist dein Handy weg. Das ist dann wirklich ärgerlich.

Du kannst dir bestimmt schon denken, was ich dir sagen will. Ein Trainingstagebuch, welches geklaut wird, kostet längst nicht so viel wie ein Smartphone.

  1. Anfängervorteil

Sollte es der Fall sein, dass du vor kurzem erst angefangen hast zu trainieren, kann dir einen App mehr Unterstützung bieten als ein Trainingstagebuch, da in einigen Trainings-Apps nützliche Tipps enthalten sind.

Dies kann dir dann wirklich weiterhelfen, wenn du dir nicht 100% sicher bist, wie man eine Übung ausführt. Dann kannst du schnell noch einmal abchecken, wie du sie richtig ausführst. Dadurch kann man Fehler direkt vermeiden.

Außerdem geben manche Apps dir schon einen Trainingsplan vor, welchen du dann durchführen kannst. Dadurch wählst du als Anfänger nicht die falschen Übungen aus.

  1. Ein Trainingstagebuch hat keinen Akku

Wie lange hält der Akku eines Smartphones heute durchschnittlich?

Ich weiß es nicht! Aber leider nicht lange genug.

Jetzt stell dir mal vor, du hast einen langen Tag. Also bist du morgens arbeiten oder in der Uni. Danach wolltest du eigentlich noch trainieren gehen. Also hastest du ins Gym freust dich schon darauf, das Workout deines Lebens abzurocken, doch dann willst du die ersten Gewichte in deiner App eintragen, aber dein Akku ist leer. So ein Mist!

Das war es dann wohl! Das Training wird dann wohl nicht getrackt. Schade!

Nächste Frage. Wie lange ist die durchschnittliche Akkulaufzeit eines Trainingstagebuchs? 

Ach, ein Trainingstagebuch hat ja gar keinen Akku. Also brauchst du es nicht laden und es ist auch nicht einfach so der Akku leer. Geil oder?

Du holst es einfach am Anfang des Trainings raus und ab geht’s.

Nicht getrackte Trainings gehören somit der Vergangenheit an.

  1. Auswertung leicht gemacht

Eine App hat natürlich auch den Vorteil, dass sie dir einen Graphen liefern kann, der dir zeigt, dass du dich verbesserst oder verschlechtert hast. Genau dasselbe mit deinem Gewicht. Das kann ein Trainingstagebuch natürlich nicht, es liefert dir nur Fakten und hübscht diese nicht auf.

Trotzdem musst du dich hinsetzen und die Schlüsse ziehen egal, welche Methode du nutzt. Hab ich mich verbessert? Ist meine Schwachstelle die Brust oder die Beine? Warum stagniere ich?

Alle diese Fragen kannst dann nur du beantworten, egal welche Methode du nutzt.

  1. Kein Training entspricht dem anderen

Ich will dich noch mit einem Vorteil von Trainingstagebüchern langweilen. Auch wenn du bestimmt schon kappiert hast, dass sie einfach der Hammer sind.

Aber kommen wir zu Sache. Ab und zu bist du im Training und willst dir irgendwas zu deinem Training notieren. In einer App kannst du nichts einfach dazu schreiben und alles ist ziemlich starr.

Ein Trainingstagebuch hat den Vorteil, dass du ganz einfach etwas dazu kritzeln kannst, damit du es nachher noch weißt. Genau genommen ist alles möglich.

Du willst dir bestimmte Sätze makieren? Kein Thema, streich sie einfach an.

Aber es geht auch noch verrückter. Ich will dir ein Beispiel von mir geben.

Als ich einmal trainieren war, da fragte mich ein junger Mann, ob ich eben von ihm ein Foto machen könnte. Ich dachte mir nichts dabei und habe natürlich kurz eins gemacht.

Zu meinem Pech wollte er immer mehr und sagte noch eins und noch eins. Ich habe in Erinnerung, dass mindestens eine Viertelstunde vergangen war bis er genug Fotos hatte.

Langsam hatte ich auch die Schnauze voll und freute mich, als ich erlöst war.

Als ich dann endlich weiter trainieren konnte, habe ich in mein Trainingstagebuch natürlich direkt eingetragen, dass ich unglaublich viele Fotos machen musste.

Dadurch konnte ich mir die Abweichung der Gewichte und Trainingszeit in der Analyse erklären.

Das wäre bei einer App nicht möglich gewesen.

Trainings-App Trainingstagebuch
Portabler

Anfänger-Tipps

Auswertung einfacher

Lenkt nicht ab

Stabiler

Keine Ladezeiten

Flexible Eintragung

Fazit: 

Ich will dir wirklich nicht vorschreiben, was du benutzen sollst. Ich bin nur aus den genannten Gründen

davon überzeugt, dass ein Trainingstagebuch um einiges besser ist als eine App.

Und ich will ehrlich zu dir sein, für uns wäre es deutlich einfacher gewesen eine App zu machen. Dadurch hätten wir uns einiges an Geld und Arbeit gespart, aber wir wollen die optimale Lösung kreieren, damit du deinen Fortschritt im Training eintragen kannst. Deshalb haben wir uns für ein Trainingstagebuch entschieden. Ich hoffe du wirst es auch tun.

Aber ich möchte noch erwähnen, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und du am Besten die für dich am besten funktionierende Methode auswählen sollst. Hauptsache du bist fleißig, trainierst und bleibst fit. Dann bin ich zu 100% glücklich. 🙂

By | 2017-04-09T11:32:00+00:00 September 9th, 2016|Trainingstagebuch|0 Comments

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